Tippen Sie jetzt einmal site:ihre-domain.ch bei Google ein. Stellen Sie sich vor, die Suche zeigt zwölf Ergebnisse, obwohl Ihre Website 86 öffentliche Seiten hat. Der erste Reflex lautet: «Google kennt nur zwölf.» Verständlich. Und möglicherweise falsch.
Der site:-Operator liefert keine vollständige Inventarliste. Google selbst weist darauf hin, dass die Ergebnisse nicht zwingend vollständig sind. Genau deshalb beginnt ein guter Google SEO Check mit diesem schnellen Signal, endet dort aber nicht. In den nächsten 20 Minuten verbinden wir sieben Prüfungen zu einer Diagnose: Sichtbarkeit, Indexierung, Snippet, mobile Nutzbarkeit, Geschwindigkeit, strukturierte Daten und interne Erreichbarkeit.
Das Ziel ist nicht, in zwanzig Minuten «SEO fertig» zu machen. Das wäre unseriös. Das Ziel ist, eine belastbare Antwort auf eine kleinere, wichtigere Frage zu bekommen: Gibt es ein offensichtliches Hindernis, das heute untersucht werden muss, oder ist eine tiefere Optimierung der nächste Schritt?
Die Grenze dieses Checks: Er prüft eine repräsentative Umsatz- oder Leistungsseite und einige Signale der Domain. Er ersetzt keinen Crawl über alle URLs. Wenn Sie eine vollständige technische und redaktionelle Diagnose brauchen, wechseln Sie danach zum 40-Punkte-Audit für Websites.
Zeigt der Schnelltest, dass eine wichtige URL noch nicht zuverlässig erscheint, arbeiten Sie anschliessend die zwölf Schritte vom Crawling bis zum Ranking durch. So wird aus einem Warnsignal eine konkrete Reihenfolge.

GOOGLE SEO CHECK: SIEBEN PRÜFUNGEN, EXAKT 20 MINUTEN
Wählen Sie vor dem Start eine URL, die für Ihr Geschäft wichtig ist: eine Leistungsseite, eine starke Kategorie oder eine Landingpage, die Anfragen erzeugen soll. Die Startseite ist nicht immer die beste Probe, weil sie oft technisch und redaktionell stärker gepflegt wird als Unterseiten. Öffnen Sie zusätzlich die Google Search Console. Falls sie noch nicht eingerichtet ist, können Sie Schritt zwei nur eingeschränkt durchführen; die Anleitung zur Search-Console-Einrichtung schliesst diese Lücke.
| Zeit | Prüfung | Werkzeug | Ergebnis, das Sie notieren |
|---|---|---|---|
| Minute 0–3 | Sichtprobe der indexierten Domain | Google-Suche mit site: | Unerwartete, fehlende oder fremde URL-Muster |
| Minute 3–6 | Indexstatus einer wichtigen URL | Search Console URL-Prüfung | Indexiert, crawlbar, indexierbar, Canonical |
| Minute 6–9 | Title und Suchdarstellung | Google-Suche und Seitenquelltext | Versprechen, Abweichung und Suchintention |
| Minute 9–12 | Mobile Inhaltstreue und Bedienung | Smartphone und Live-Test | Fehlende Inhalte, blockierte Aktionen, Überlagerungen |
| Minute 12–15 | Ladeerfahrung | PageSpeed Insights | Felddaten, Labordaten und konkreter Engpass |
| Minute 15–17 | Strukturierte Daten | Rich Results Test | Fehler, Warnungen und berechtigte Markup-Typen |
| Minute 17–20 | Interne Erreichbarkeit | Navigation und Seitenlinks | Klicktiefe, Ankertext und fehlender Kontext |
20-MINUTEN-TIMER UND BEFUNDPROFIL
Starten Sie den Timer und wählen Sie nach jedem Schritt «Bestanden» oder «Handlungsbedarf». Der Fortschritt zeigt, wie viel geprüft wurde. Das Befundprofil ist kein Google-Score; es visualisiert nur, in welchem Bereich Ihre nächste Untersuchung beginnen sollte.
Wählen Sie für jeden Schritt einen belegbaren Status.
BEFUNDPROFIL
1. MIT DEM SITE:-OPERATOR NACH MUSTERN SUCHEN
Geben Sie site:ihre-domain.ch ohne Leerzeichen nach dem Doppelpunkt ein. Sehen Sie nicht zuerst auf die ungefähre Ergebniszahl. Scrollen Sie durch die sichtbaren URLs und suchen Sie nach Mustern: veraltete Kampagnenseiten, Testumgebungen, Druckansichten, Parameter, fremde Sprachversionen oder Titel, die nicht zur aktuellen Website passen.
Ein gutes Ergebnis ist nicht «möglichst viele Seiten». Gut ist, wenn die sichtbaren Treffer ungefähr dem öffentlichen Angebot entsprechen und wichtige Seitentypen auftauchen. Eine kleine Beratungswebsite kann mit 25 klaren URLs besser aufgestellt sein als mit 2’500 indexierten Tag-, Filter- und Archivseiten.
Jetzt die wichtige Einschränkung: Google beschreibt die Liste ausdrücklich als nicht zwingend vollständig. Fehlt eine URL, ist das ein Anlass für Schritt zwei, kein Beweis für Deindexierung. Auch die angezeigte Trefferzahl ist kein verlässlicher KPI. Für einzelne URLs ist die Search Console die bessere Quelle.
SCHWEIZER PRÜFPUNKT: DOMAINVARIANTEN
Testen Sie zusätzlich site:www.ihre-domain.ch und, falls vorhanden, Sprachverzeichnisse wie site:ihre-domain.ch/fr/. Unterschiedliche Resultate sind nicht automatisch falsch. Auffällig wird es, wenn HTTP-Varianten, alte Subdomains oder dieselbe Leistung unter mehreren Sprachpfaden ohne klare Zuordnung erscheinen.
2. INDEXSTATUS MIT DER URL-PRÜFUNG BESTÄTIGEN
Kopieren Sie die vollständige URL Ihrer wichtigsten Seite in die obere Suchleiste der Search Console. Prüfen Sie vier Angaben: Ist die URL im Google-Index? War das Abrufen erfolgreich? Ist Indexierung erlaubt? Und welche Canonical-URL hat Google gewählt? Diese vier Antworten sind wertvoller als eine pauschale grüne Ampel.
Unterscheiden Sie dabei den Indexstand vom Live-Test. Die normale Ansicht zeigt, was Google beim letzten Crawl gespeichert hat. Der Live-Test prüft die derzeit erreichbare Seite, sagt aber nicht, dass sie bereits indexiert ist oder tatsächlich in Suchergebnissen erscheint. Nach einer Korrektur kann der Live-Test deshalb grün sein, während der Index noch den alten Zustand zeigt. Das ist kein Widerspruch; es sind zwei Zeitpunkte.
Wenn «vom Nutzer angegebene Canonical» und «von Google ausgewählte Canonical» abweichen, lesen Sie nicht sofort einen Fehler hinein. Bei echten Duplikaten kann Google eine andere Hauptversion wählen. Problematisch wird es, wenn eine eigenständige Umsatzseite auf eine fachlich andere Seite kanonisiert wird. Dann prüfen Sie Weiterleitungen, interne Links, Sitemap und Inhaltssimilarität gemeinsam. Der Leitfaden zu Crawling und Indexierung erklärt diese Kette im Detail.
SCHWEIZER PRÜFPUNKT: DIE FALSCHE PROPERTY
Wer nur eine URL-Präfix-Property für https://www... eingerichtet hat, sieht Daten anderer Protokolle oder Subdomains nicht automatisch. Eine verifizierte Domain-Property fasst die Varianten zusammen. Fehlen scheinbar Daten, prüfen Sie zuerst die gewählte Property — nicht erst das Ranking.
3. TITLE UND SNIPPET ALS VERSPRECHEN LESEN
Suchen Sie die genaue URL oder eine charakteristische Wortgruppe der Seite. Lesen Sie das Ergebnis wie ein potenzieller Kunde: Welche Aufgabe verspricht der Titel? Macht der sichtbare Text klar, für wen die Seite ist? Und passt dieses Versprechen zu dem Inhalt, der nach dem Klick erscheint?
Google kann einen anderen Title Link erzeugen als das HTML-Title-Element. Als Quellen nutzt die Suche unter anderem den Title, sichtbare Überschriften und Linktexte. Eine Abweichung ist daher nicht automatisch ein technischer Defekt. Sie ist aber ein diagnostisches Signal: Vielleicht ist der Title zu allgemein, zu lang, veraltet oder steht im Konflikt mit der sichtbaren H1.
Prüfen Sie im Browser-Quelltext genau einen beschreibenden Title und eine sinnvolle Meta Description. Vermeiden Sie Serien von Varianten wie «SEO Check | SEO Prüfung | SEO Test | Google SEO». Das wirkt nicht präzise, sondern unentschieden. Der Suchbegriff gehört natürlich in den Title; der restliche Platz erklärt den konkreten Nutzen.
Die Description muss nicht bei jeder Suche erscheinen. Google kann stattdessen einen relevanteren Ausschnitt aus dem Seiteninhalt wählen. Schreiben Sie sie trotzdem als saubere Zusammenfassung. Sie hilft bei Anfragen, für die der Text passt, und zwingt die Redaktion, das Seitenversprechen in zwei Sätzen zu klären.
4. DIE MOBILE VERSION AUF INHALTSTREUE PRÜFEN
Öffnen Sie dieselbe URL auf dem Smartphone. Prüfen Sie nicht nur, ob sie «schön aussieht». Vergleichen Sie die mobile Fassung mit Desktop: Sind Hauptinhalt, Überschriften, Links, Bilder, strukturierte Daten und Meta-Angaben inhaltlich gleichwertig? Google verwendet die mobile Version für Indexierung und Ranking. Wenn eine Desktop-Tabelle wichtige Leistungen erklärt, mobil aber komplett entfernt wird, fehlt dieser Kontext auch dem mobilen Crawl.

Testen Sie dann die Handlung, die für das Geschäft zählt: Menü öffnen, Telefonnummer antippen, Formular absenden, Produktvariante auswählen oder Termin buchen. Ein CTA, der von einem Cookie-Banner oder Chat-Widget verdeckt wird, ist ein reales Problem, auch wenn ein automatischer Test die Seite als mobilfreundlich einstuft.
Achten Sie auf Inhalte, die erst nach einer Interaktion geladen werden. Google warnt davor, primäre Inhalte nur nach Wischen, Klicken oder Tippen nachzuladen. Akkordeons sind nicht grundsätzlich falsch; der Inhalt sollte jedoch bereits im HTML erreichbar und nicht an eine Nutzerhandlung gebunden sein.
SCHWEIZER PRÜFPUNKT: DE, FR UND IT
Mehrsprachige Seiten scheitern oft nicht am Design, sondern an inkonsistenten mobilen Varianten: ein fehlender Sprachwechsel, andere Canonicals oder strukturierte Daten nur auf Deutsch. Prüfen Sie mindestens je eine URL pro Sprachbereich. Für die technische Zuordnung hilft der Leitfaden zu hreflang in der Schweiz.
5. PAGESPEED RICHTIG LESEN — NICHT AUF 100 JAGEN
Öffnen Sie die URL in PageSpeed Insights und wählen Sie zuerst Mobil. Der Bericht trennt reale Nutzerdaten aus dem Chrome User Experience Report von Labordaten aus Lighthouse. Felddaten spiegeln reale Geräte und Verbindungen über einen Zeitraum wider. Labordaten simulieren einen einzelnen kontrollierten Test und eignen sich besonders zur Fehlersuche.
Wenn beide Bereiche unterschiedliche Werte zeigen, ist keiner automatisch falsch. Ein Laborlauf kann wegen einer kalten Cache-Situation schlechter ausfallen; reale Nutzer können auf langsameren Geräten unterwegs sein oder ganz andere Inhalte im ersten Sichtbereich sehen. Für die Priorisierung ist reale Erfahrung meist näher an der Geschäftswirklichkeit. Für das Debugging liefert das Labor die konkreteren Hinweise.
Notieren Sie LCP, INP und CLS. Als gute Orientierungswerte gelten LCP bis 2,5 Sekunden, INP bis 200 Millisekunden und CLS bis 0,1 — jeweils auf Basis des 75. Perzentils der Felddaten. Danach suchen Sie nicht nach der grössten Liste von Empfehlungen, sondern nach dem tatsächlichen Element: Welches Bild ist LCP? Welches Skript blockiert Interaktionen? Welches Banner verursacht den Layoutsprung?
Eine Performance-Zahl von 100 ist kein Geschäftsmodell. Entfernen Sie keine hilfreichen Inhalte oder wichtigen Funktionen nur für eine perfekte Labornote. Ziel ist eine schnelle, stabile und nutzbare Seite. Der ausführliche Umsetzungsleitfaden zu den Core Web Vitals zeigt, wie die drei Kennzahlen getrennt optimiert werden.
6. STRUKTURIERTE DATEN AUF WAHRHEIT UND TECHNIK TESTEN
Geben Sie die URL in den Rich Results Test ein. Ein Fehler bedeutet, dass ein unterstützter Markup-Typ technisch unvollständig oder ungültig sein kann. Eine Warnung weist häufig auf empfohlene, aber nicht zwingende Eigenschaften hin. Lesen Sie die konkrete Meldung; «Warnung» ist keine ausreichende Priorität.
Prüfen Sie danach die wichtigere Ebene: Passt das Markup zum sichtbaren Hauptinhalt? Ein FAQ-Schema ohne sichtbare Fragen oder erfundene Bewertungen sind kein cleverer Shortcut. Google verlangt, dass strukturierte Daten repräsentativ und für Besucher sichtbar sind. Ein technisch bestandener Test garantiert zudem keine Rich-Result-Darstellung.
Für viele KMU sind Organization, LocalBusiness, BreadcrumbList, Article sowie je nach Angebot Product oder Service sinnvolle Ausgangspunkte. Markieren Sie nur, was tatsächlich auf der Seite vorhanden und belegbar ist. Fertige, konservative Beispiele bietet unser Beitrag zu Schema Markup für Schweizer KMU.
7. INTERNE ERREICHBARKEIT WIE EIN NEUER BESUCHER TESTEN
Starten Sie auf der Homepage und versuchen Sie, die geprüfte URL über Navigation und sinnvolle Kontextlinks zu erreichen. Zählen Sie nicht mechanisch Klicks; beurteilen Sie den Weg. Eine Spezialleistung darf tiefer liegen als eine Hauptleistung. Sie sollte aber in der Informationsarchitektur einen nachvollziehbaren Platz haben.
Prüfen Sie die Texte der eingehenden Links. «Mehr erfahren» verrät wenig. Ein beschreibender Anker wie «Google-Ranking systematisch verbessern» erklärt Mensch und Suchmaschine, welche Vertiefung folgt. Verwenden Sie exakte kommerzielle Keywords trotzdem diszipliniert: Die wichtigste Leistungsanfrage sollte auf eine eindeutige Zielseite führen, nicht auf fünf ähnliche Artikel.
Sehen Sie sich auch die ausgehenden Links der geprüften Seite an. Führt sie zu einer sinnvollen nächsten Frage, zur Leistung oder zum Kontakt? Sackgassen verschenken Kontext. Dieser Beitrag verlinkt deshalb bewusst zum vollständigen Audit, zur Indexierung, zu Performance und zur SEO-Optimierung — jede Zielseite übernimmt eine andere Aufgabe.
DIE AUSWERTUNG: WAS SIE NACH 20 MINUTEN TUN
Sortieren Sie die Befunde nicht nach Werkzeug und nicht nach Farbe. Sortieren Sie nach Wirkung. Eine nicht indexierbare Umsatzseite schlägt eine fehlende empfohlene Schema-Eigenschaft. Ein mobil unbedienbares Formular schlägt fünf Punkte Performance. Eine falsche Canonical schlägt eine mittelmässige Meta Description.
0–1 RISIKEN
Der Schnelltest zeigt kein offensichtliches Hindernis. Arbeiten Sie an Suchintention, Inhaltstiefe, internen Links und Conversion. Beobachten Sie bestehende Impressionen und Positionen.
2–3 RISIKEN
Trennen Sie Blockaden von Verbesserungen. Beheben Sie Indexierung und mobile Bedienung zuerst. Danach prüfen Sie die betroffenen Templates mit mehreren URLs.
4+ RISIKEN
Stoppen Sie ungeplante Content-Produktion. Ein vollständiger Crawl und eine priorisierte Website-Analyse sind wirtschaftlicher als sieben isolierte Einzelkorrekturen.
Erstellen Sie jetzt eine kurze Massnahmenliste mit vier Spalten: URL, Befund, erwartete Wirkung und Verantwortlicher. Ergänzen Sie einen Prüftermin. Ein Fix ist erst abgeschlossen, wenn die Änderung live ist, die URL erneut getestet wurde und die Search Console den neuen Zustand nach einem Crawl bestätigt.
FÜNF SCHWEIZER KONSTELLATIONEN, DIE EIN SCHNELLTEST LEICHT ÜBERSIEHT
Ein tiefer Check wird besonders dann nötig, wenn die Website mehrere Systeme oder Sprachbereiche verbindet. Die folgenden Konstellationen sind keine exotischen Randfälle, sondern strukturelle Risiken, die sich mit einer einzelnen grünen Ampel nicht ausschliessen lassen.
- Mehrere Domainvarianten: Eine alte
www-Version, Subdomain oder HTTP-Variante bleibt intern verlinkt und sendet widersprüchliche Canonicals. - Staging-Reste: Nach dem Relaunch bleibt ein globales
noindex, eine Passwortsperre oder eine blockierte Ressourcenregel aktiv. - DE/FR/IT-Konflikte: hreflang verweist korrekt, aber Canonicals zeigen alle Sprachversionen auf Deutsch. Die Signale widersprechen sich.
- Consent- und Chat-Layer: Auf Mobilgeräten verdeckt ein Banner die wichtigste Aktion oder verschiebt den ersten sichtbaren Inhalt.
- Template statt Einzelfehler: Eine geprüfte Produktseite ist sauber, während tausend weitere Varianten denselben fehlerhaften Canonical oder leere Meta-Daten erhalten.
Genau hier liegt die Grenze des 20-Minuten-Protokolls. Es entscheidet, ob Sie tiefer prüfen müssen; es beweist nicht, dass alle Seitentypen gesund sind. Für eine vollständige Bestandsaufnahme bietet der interaktive 40-Punkte-SEO-Audit fünf Prüfbereiche und eine klare Priorisierungslogik.
HÄUFIGE FRAGEN ZUM GOOGLE SEO CHECK
Ist der Google SEO Check wirklich kostenlos?
Die sieben beschriebenen Prüfungen lassen sich mit Google-Suche, Search Console, PageSpeed Insights und Rich Results Test ohne kostenpflichtige SEO-Software durchführen. Kosten entstehen erst, wenn Sie zusätzliche Crawling-, Monitoring- oder Wettbewerbsdaten benötigen oder die Analyse extern vergeben.
Kann ich den Check ohne Search Console machen?
Teilweise. Sie können Sichtprobe, Snippet, Mobilansicht, PageSpeed, strukturierte Daten und interne Links prüfen. Der verlässlichste Blick auf Indexstatus, letzte Crawls und von Google gewählte Canonicals fehlt jedoch. Richten Sie die Property deshalb früh ein.
Warum zeigt site: weniger Seiten als meine Sitemap?
Der Operator liefert laut Google keine vollständige Liste aller indexierten URLs. Zudem enthält eine Sitemap möglicherweise nicht indexierbare, weitergeleitete oder noch unbekannte URLs. Prüfen Sie wichtige Seiten einzeln in der URL-Prüfung und nutzen Sie den Indexierungsbericht für Muster.
Ist ein schlechter PageSpeed-Score automatisch ein schlechtes Ranking?
Nein. Performance ist ein Teil der Seitenerfahrung, während Relevanz, Inhalt, Wettbewerb und weitere Signale ebenfalls zählen. Ein schlechter Wert zeigt dennoch ein reales Nutzungs- oder Technikrisiko, besonders wenn die Core Web Vitals in Felddaten nicht bestanden werden.
Wie oft sollte ich den 20-Minuten-Check wiederholen?
Nach einem Relaunch, einer grösseren Template-Änderung oder einem deutlichen Sichtbarkeitsverlust sofort. Für wichtige KMU-Seiten ist ein monatlicher Kurzcheck praktikabel. Automatisches Monitoring kann Statuscodes und Verfügbarkeit häufiger kontrollieren.
OFFIZIELLE QUELLEN FÜR DEN CHECK
DER SCHNELLTEST ZEIGT DAS RISIKO. DER AUDIT ZEIGT DIE REIHENFOLGE.
Wenn zwei oder mehr Prüfungen Handlungsbedarf zeigen, untersuchen wir die betroffenen Templates, priorisieren nach Geschäftswert und übersetzen technische Befunde in einen umsetzbaren Plan.

